Wieder Angriff auf Moschee in Dresden-Cotta
Die Moschee in Dresden-Cotta an der Hühndorfer Straße ist erneut Ziel eines Angriffes geworden. Ein Unbekannter hat am Dienstagnachmittag gegen 14:50 Uhr drei Scheiben der Moschee mit Steinen eingeworfen. Glassplitter verteilten sich im Gebetsraum und einem Aufenthaltsraum. Die Moschee war bereits 2016 Ziel eines Anschlages mit einem Sprengsatz, der Täter wurde nach mehreren Ermittlungspannen zu knapp zehn Jahren Haft verurteilt. Der Imam und seine Familie hatten nach dem Anschlag große Solidarität erlebt."Einen Zusammenhang mit der Tat von 2016 ist ausgeschlossen." - Polizeisprecher Marko Laske
Polizeibeamte suchten am Dienstagnachmittag mit mehreren Streifenwagen die Umgebung nach dem Tatverdächtigen ab, bislang jedoch ohne Erfolg, teilte ein Polizeisprecher mit. In diesem Zusammenhang war auch ein Polizeispürhund im Einsatz.
Gleichzeitig untersuchten Kriminalisten den Tatort. Bisherigen Ermittlungen zufolge geht die Polizei von einem Einzeltäter aus. Verletzt wurde niemand. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Es wurde Videomaterial von der Moschee sichergestellt, wie uns Polizeisprecher Marko Laske im Interview sagte. Die Hintergründe der Tat sind noch nicht bekannt."Wir haben entsprechendes Videomaterial sichergestellt. Das werden wir auswerten." - Polizeisprecher Marko Laske
Die Polizei fragt: Wer hat Wahrnehmungen im Zusammenhang mit der Straftat gemacht? Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen.
Die Moschee in Cotta war 2016 Ziel eines Brandanschlages. Der Täter war nach mehreren Ermittlungspannen gefasst worden, der Pegida-Redner wurde zu knapp zehn Jahren Haft verurteilt."Die Polizei hat ein ganz besonderes Auge auf die Moschee. [...] Aufgrund des aktuellen Geschehens, werden wir dort die Streifentätigkeit verschärfen und deutlich mehr präsent sein." - Polizeisprecher Marko Laske
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— Nabi Yücel (@NabiYuecel) 4. Juni 2019