Was passiert hier an der Brücke Budapester Straße?
Nach dem Einsturz der Carolabrücke in Dresden wird die Brücke Budapester Straße jetzt dauerhaft überwacht. Rund 120 Sensoren werden an dem Bauwerk befestigt.
Sie sollen über mehrere Jahre hinweg Veränderungen im Stahlbeton aufspüren. Nur so kann die Brücke zunächst weiter befahrbar bleiben. Um einen Abriss und Neubau kommt die Stadt mittelfristig nicht herum, heißt es vom Tiefbauamt.
1,7 Millionen Euro kostet die umfangreiche Überwachung, das Geld hat der Stadtrat vom neuen Verwaltungszentrum abgezweigt.
Die Brücke Budapester Straße führt am Hauptbahnhof über die Eisenbahngleise und ist eine Schwesterbrücke der eingestürzten Carolabrücke. Für einen Neubau fehlt der Stadt das Geld. Deshalb soll das Bauwerk unter der Bewachung so lange wie möglich offen bleiben.