- Am 15. Oktober soll am Blauen Wunder ein Verkehrsversuch starten.
Streit um Verkehrsversuch am Blauen Wunder schwelt weiter
Der geplante Verkehrsversuch am Blauen Wunder in Dresden erhitzt weiter die Gemüter. Mit einem Eilantrag von FDP und Freie Wähler soll der Versuch für mehr Sicherheit von Radfahrern nun kurz vor seinem Start Mitte Oktober gestoppt werden.
Zur Begründung sagte uns FDP-Fraktionschef Holger Zastrow, dass die geplanten Radwegmarkierungen die Sicherheit für Radfahrer nicht unbedingt erhöhen würden. Laut Sachsens Unfallstatistik stiegen die Radunfälle am Blauen Wunder erst seit 2019, mit der Öffnung der Einbahnstraße der Hüblerstraße für Radler in beide Richtungen. Das solle erst ausgewertet werden, bevor es an den nächsten Versuch geht, so Zastrow weiter.
Die geplanten Markierungen sorgen seit Wochen für Streit. Zunächst wurde die Umsetzung des Versuches Mitte September in letzter Sekunde verhindert, daraufhin demonstrierten Hunderte Radfahrer auf dem Blauen Wunder.
Nur wenige Tage später kündigte Oberbürgermeister Dirk Hilbert an, dass die versprochenen Radwegmarkierungen doch kommen, und zwar Mitte Oktober.
