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Römisches Bad wird saniert

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Das Römische Bad auf Schloss Albrechtsberg soll endlich saniert werden. Ab März beginnen erste Arbeiten. Unter anderem wird ab da auch der Zugang von der Elbe zum Schloss wieder geöffnet. Die Besucher sollen während der Bauzeit das Römische Bad besuchen können, was bisher durch einen Zaun nicht möglich ist.

Der Freistaat Sachsen fördert das Projekt mit 500.000 Euro. Die Stadt Dresden investiert eine Million Euro. Bis 2025 dauern diese ersten Arbeiten vor Ort. 

Der erste Bauabschnitt umfasst Arbeiten am westlichen Portikus. Dort stellen Fachleute den Giebel mit dem Kreuzgratgewölbe als Sandsteinarchitektur wieder her. Die Balustrade, das Traufgesims und die Stützmauer werden ergänzt und schadhafter Sandstein restauriert. Bei den Treppen werden Lotabweichungen korrigiert und ebenfalls der Sandstein restauriert. Unter den Treppenläufen werden eine WC-Anlage und ein Technikraum eingebaut. Die Kolonnaden, Stützmauern und Balustraden werden wieder standsicher hergestellt und Schäden am Sandstein beseitigt.

Gebaut werden kann immer nur von März bis August wegen einer Fledermauspopulation.

Insgesamt ist laut Baubürgermeister Stephan Kühn mit Kosten von 6 Millionen zu rechnen, um das gesamte Areal zu sanieren und restaurieren. Das fehlende Geld soll unter anderem durch Spenden kommen.

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