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Dresdner Weihnachtscircus muss 1161 Euro wegen Zebra-Ausbruch zahlen

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Der Dresdner Weihnachtscircus muss den Polizeieinsatz des Zebra-Ausbruchs vor gut vier Wochen zahlen. Die Tiere waren am 17. Dezember durch ein offenes Gatter ausgebüxt und durch die Innenstadt gerannt, ein Zebra starb. Die Einsatzkosten in Höhe von 1.161 Euro werden dem Verursacher in Rechnung gestellt, teilte das Innenministerium auf eine Grünen-Anfrage mit (PDF).

Bauaufsicht und Veterinäramt haben laut Innenministerium baulich und beim Wohl der Tiere keine Verstöße festgestellt:

"Die untere Bauaufsichtsbehörde hat am 17. Dezember 2018 eine Gebrauchsabnahme des
Veranstaltungszeltes nach § 76 Abs. 6 Sächsische Bauordnung (SächsBO) durchgeführt. Die Gebrauchsabnahme konzentriert sich auf die Genehmigung Fliegender Bauten nach § 76 Abs.
1 SächsBO, sie hat den Schutz der Besucher und der seitens des Veranstalters Mitwirkenden (Künstler, Personal) im Blick. Die Überprüfung einer Einfriedung des Geländes ist dagegen nicht Gegenstand einer Gebrauchsabnahme. Die Tierhaltung des Zirkusses wurde am 18.12.2018 durch das zuständige Lebensmittelüberwachungs und Veterinäramt der Stadt Dresden überprüft. Verstöße wurden bei der Überprüfung nicht festgestellt. Der Zeitpunkt der Kontrolle ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, sie erfolgt grundsätzlich unangemeldet."