- Christian Bläul wurde wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Nötigung verurteilt.
Dresdner Klima-Kleber zu Geldstrafe verurteilt
Der Dresdner Klima-Kleber Christian Bläul ist vor dem Berliner Amtsgericht Tiergarten zu einer Geldstrafe von 2.700 Euro verurteilt worden. Der 41-Jährige musste sich wegen seiner Teilnahme an sieben Protest-Aktionen der „Letzten Generation“ verantworten. Die Richterin verurteilte ihn wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Nötigung.
Dass Bläul für seine Teilnahme an den Klebe-Straßenblockaden mit Strafen rechnen muss, ist ihm sehr wohl bewusst. Er sagte unserem Reporter: „Ich kenne die Konsequenzen für mein Handeln. Wenn ein Gericht mich verurteilt, dann ist es so. Ich werde mich trotzdem wieder ankleben.“
In Dresden war der Mann mit dem grauen Zopf 2022 u. a. bei Aktionen auf der Hansastraße, am Straßburger Platz oder auf der Nürnberger Straße am Uni-Campus dabei. Hier kam es kurz vor Weihnachten zu massiven Behinderungen im Feierabendverkehr.
Bisher musste Christian Bläul teils hohe Geldsummen bezahlen. Alleine stemmen kann er diese bald nicht mehr. Im Internet bittet er daher um Spenden.
„Die Gesamtsumme aller Strafbefehle die ich noch zahlen soll oder die ich schon bezahlt habe betragen etwas weniger als 20.000 Euro.“



