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Polizei & Feuerwehr ziehen Bilanz nach Silvesternacht in Dresden

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Nach einer ersten Bilanz der Feuerwehr haben die Dresdnerinnen und Dresdner sowie ihre Gäste einen friedlichen Jahreswechsel gefeiert. Wie auch in den Jahren zuvor, gab es keine Angriffe auf Einsatzkräfte.

Die Feuerwehr rückte zu insgesamt 85 Brandeinsätzen aus. Schwerpunkt waren Brände von Müllcontainern. In sechs Fällen gerieten durch Feuerwerk Wiesen oder Hecken in Brand. Außerdem gab es zehn Balkon- bzw. Wohnungsbrände.

Der Rettungsdienst musste sich mit Kopfplatzwunden und mehrere Brandverletzungen beschäftigen. Doch auch die klassischen Notfalleinsätze wie Reanimationen, Krampfanfälle, Herzinfarkte, Schlaganfälle usw. gehörten zu den Indikationen, zu denen die diensthabenden Notärzte, Notfallsanitäter und Rettungssanitäter alarmiert wurden.

Die Kolleginnen und Kollegen in der Integrierten Regionalleitstelle Dresden nahmen im gesamten
Leitstellenbereich in den vergangenen 24 Stunden 852 Notrufe über die Notrufnummer 112 entgegen.

Die Zahl der Notrufe stieg ab dem Jahreswechsel stark an: Während im Zeitraum von 23 Uhr bis Mitternacht 31 Notrufe angenommen wurden, waren es allein im Zeitraum von Mitternacht bis 1 Uhr 135 Notrufe. Die Disponentinnen und Disponenten nehmen nicht nur Notrufe aus der Landeshauptstadt
Dresden, sondern auch aus den Landkreisen Meißen sowie Sächsische Schweiz/Osterzgebirge entgegen.

Audio:

Feuerwehrsprecher Michael Klahre

Einsatzmaßnahmen der Polizeidirektion Dresden zum Jahreswechsel

Während der Silvesterfeierlichkeiten wurden in der Polizeidirektion Dresden insgesamt 360 Einsätze registriert. Unter ihnen befanden sich auch silvestertypische Vorkommnisse. So wurden unter anderem 22 Körperverletzungen, 19 Sachbeschädigungen sowie 7 Brände bearbeitet.

In vier Fällen kam es zu Widerstandhandlungen gegen die Einsatzkräfte. In keinem dieser Fälle wurde ein Beamter verletzt. Die Polizeidirektion Dresden von der Bereitschaftspolizei unterstützt.