Zweites Urteil im Gimmlitztalprozess gefallen
Im Gimmlitztalprozess ist am Vormittag das Urteil gesprochen worden. Der 58-jährige angeklagte LKA-Mitarbeiter ist wegen Mordes zu acht Jahren und sieben Monaten Gefängnis verurteilt worden. Das Gericht ist davon überzeugt, dass der suspendierte Polizeibeamte vor drei Jahren einen Geschäftsmann aus Hannover in seiner Pension umgebracht und in seinem Garten vergraben hat. Die Staatsanwaltschaft forderte deshalb lebenslange Haft. Die Verteidigung sprach sich in ihrem Plädoyer für Freispruch aus. Der Angeklagte hatte im Prozess wieder beteuert, kein Mörder zu sein. Der Geschäftsmann habe sich selbst das Leben genommen.Bereits im Frühjahr 2015 war er wegen Mordes zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof hob das Urteil jedoch auf. Auch das aktuelle Urteil ist noch nicht rechtskräftig.