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Zweifel an Glaubwürdigkeit des Pulsnitzer IS-Mädchens

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Ein TV-Interview des Pulsnitzer IS-Mädchens hat die Skepsis vieler Einwohner in ihrer Heimatstadt verstärkt. Sie sehen eine mögliche Rückkehr der 17-Jährigen mit gemischten Gefühlen. Manche fragen sich, warum sie immer noch Kopftuch trägt, so die Pulsnitzer Bürgermeisterin Barbara Lüke.

Zwar ist ein Kopftuch ein islamisches Glaubenszeichen und hat mit islamistischem Terror nichts zu tun. Aber es wäre für für viele Pulsnitzer leichter, wenn sie kein Kopftuch getragen hätte, so die Bürgermeisterin. Die 17-Jährige hatte den Reportern gesagt, dass sie ihre Entscheidung bereut, sich dem IS angeschlossen zu haben. Zugleich beteuerte sie, weder geschossen noch getötet zu haben.

Die Pulsnitzer Bürgermeisterin rechnet nicht damit, dass Linda W. in absehbarer Zeit vom Irak ausgeliefert wird. In Deutschland muss sie mit einer Anklage rechnen.