++ EIL ++

Zwei Unfälle in der Sächsischen Schweiz

Zuletzt aktualisiert:

Am Abend von Karfreitag krachte es in der Sächsischen Schweiz gleich zweimal heftig.

Kurz vor 18 Uhr kam es zu einem Unfall auf der S169 am Ortsausgang Langenhennersdorf Ortsteil Forsthaus. Ein Audifahrer kam mit seinem RS6 Avant nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß seitlich gegen zwei Bäume. Der Mann wurde ambulant vor Ort behandelt. Die Feuerwehren von Berggießhübel und Langenhennersdorf waren im Einsatz. Sie leuchteten die Unfallstelle aus und beseitigten Trümmerteile und ausgelaufene Flüssigkeiten. Die Straße war bis gegen 20 Uhr voll gesperrt.

Der schwerere und zugleich nichtalltägliche Unfall ereignete sich kurz vor 20 Uhr in Dürrröhrsdorf-Dittersbach. Auf der Hauptstraße kam ein Audi aus bislang ungeklärter Ursache in einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug rammte gegen eine Säule sowie in das Geländer eines angelassenen Teichs.

Der rötliche Wagen droht in Teich zu stürzen, zwei Räder hingen in der Luft, das Auto stand quasi auf einer Randmauer des Teiches. 

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Dürrröhrsdorf-Dittersbach, Stürza, Heeselicht und Wilschdorf rückten mit 42 Mann an. Inzwischen hatten sich die beiden Insassen des Fahrzeuges, ein Mann und eine Beifahrerin, selbst befreit und das Fahrzeug verlassen. Durch die Kräfte der Feuerwehr wurde das Fahrzeug gegen weiteres Abrutschen gesichert und die Straße vollgesperrt. Die Feuerwehrleute leuchteten die Unfallstelle aus und unterstützen die Polizei bei der Unfallaufnahme.

Der Audi-Fahrer (56) war sehr unkooperativ und wehrte sich heftig gegen die Beamten. Deswegen wurde er mit Handschellen und Fußfessel fixiert und zunächst an den Streifenwagen befestigt. Danach kam der scheinbar alkoholisierte Mann ins Gewahrsam nach Dresden. Er leistete passiven Widerstand gegen die Beamten. Polizisten stellten starken Alkoholgeruch fest. 

Die Beifahrerin (58) wurde ambulant vor Ort behandelt. Sie widersetzte sich aktiv jeglichen Polizeimaßnahmen. Unmittelbare Zwangsmaßnahmen der Polizeibeamten waren nötig.

Nach etwas mehr als zwei Stunden konnte das Fahrzeug dann durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Die Ermittlung der Unfallursache wurde durch den Verkehrsunfalldienst übernommen. Schaden rund 7000 Euro an Pkw und Geländer.