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Zum Sieg gezittert!

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Dynamo Dresden ist der ersehnte Befrei­ungs­schlag gelungen. Gegen den FSV Frank­furt setzten sich die Schwarz-Gelben am Freitag­abend mit 2:1 durch. Beide Tore für die Dynamo erzielte Sebas­tian Schuppan. Leckie verkürzte für Frank­furt. In der Tabelle der 2. Bundes­liga ist die SGD jetzt 14. Nächsten freitag in Pader­born muss Trainer Ralf Loose dann auf Stürmer Mickael Poté verzichten, der mit Gelb-Rot vom Platz geflogen ist.Doppel­pack von Schuppan ebnet den WegVon Beginn an wollten die Dynamos ihr Heil in der Offen­sive um. In der Startelf nahm Trainer Ralf Loose eine Änderung vor. Für den defen­siven Flroian Jungwirth rückte der offen­sive Filip Trojan in die Anfangself. Das Rezept schien dann auch von Beginn an aufzu­gehen. Kapitän Robert Koch hatte gleich nach zwei Minuten die Führung auf dem Fuß. Sein Lupfer ging aber knapp übers Tor. Besser machte es dann Sebas­tian Schuppan in der fünften Minute. Cristian Fiél trat eine Ecke in den Sechzehner, wo der Ball bis zu Schuppan an den langen Pfosten flog. Der Abweh­spieler hatte dann keine Probleme aus kurzer Distanz einzu­netzen. Ein erster Befrei­ungs­schlag für die Schwarz-Gelben auf dem Feld und die 20.000 Anhänger auf den Rängen. Mickael Poté ließ seine Freude dann an der Eckfahne aus, wofür er von Schieds­richter Steuer Gelb sah.Zehn Minuten später kam ein langer Ball in Richtung Straf­raum der Gäste. Trojan versuchte sich gegen Konrad durch­zu­setzen. Der Frank­furter konnte sich dann nur per Foul behelfen - Straf­stoß für Dynamo! Ein wenig Glück war dabei, denn der Kontakt lag außer­halb des Sechzeh­ners. Sebas­tian Schuppan ließ sich die Chance aber nicht nehmen und verwan­delte eiskalt zum 2:0. Die Gäste erholten sich vom doppelten Schock aber schnell und legten nun den Offen­siv­gang ein. Das verun­si­cherte dann die schwarz-gelbe Hinter­mann­schaft und so kam Verhoek nach 29 Minuten zur Kopfball­chance. Doch Benjamin Kirsten konnte den Ball mit einer Riesen-Parade noch an den Pfosten lenken. In der Folge zog sich Dynamo immer weiter zurück, bis zur ause passierte aber nichts mehr.Zitter­partie im zweiten Durch­gang - Poté sieht RotDen besseren Start in die zweite Hälfte erwischten die Gäste. Wie zum Ende des ersten Durch­gang waren die Dynamos ausschlie­ß­lich mit dem Vertei­digen des eigenen Tores beschäf­tigt. Es gab kaum Möglich­keiten zum Durch­atmen.  Als sie sich dann doch einmal befreien konnten, hatte Idir Ouali in der 56. Minute die Chance zum 3:0, vergab aber. In der 63. Minute bekam Sebas­tian Schuppan dann die Chance zu seinem dritten Treffer. Diesmal wurde Mickael Poté von Konrad im Sechzehner klar gefoult. Wieder zeigte Schieds­richter Steuer auf den Punkt und erneut hieß das Duell: Schuppan gegen Patrick Klandt. Wieder konnte der Dynamo-Vertei­diger den FSV-Keeper verladen, aber der Pfosten stand im Weg. Es blieb beim 2:0 - aller­dings nicht sehr lange.Fast im direkten Gegenzu tankte sich Leckie durch die Dresdner Hinter­mann­schaft und schob zum Anschluss­treffer ein. Es deutete sich eine hekti­sche Schluss­phase an und die bekamen die 20.133 uschauer dann auch zu sehen. Es ging hin und her, beide Teams schei­terten aber an der eigenen Chancen­ver­wer­tung. Die beste Möglich­keit für Dynamo vergab der einge­wech­selte Kitam­bala, der im Konter lieber selber abschloss, als den freiste­henden Poté zu bedienen. So stieg beim Dynamo-Angreifer der Frust, der sich in der 86. Minute entlud. Das Spiel war unter­bro­chen und Poté schoss den Ball noch weg - die Folge: Gelb-Rot. Aller­dings dauerte es nur zwei Minuten bis es zehn gegen zehn weiter­ging. Benjamin Kirsten ließ nach einer Chance den Ball prallen. Im Nachfassen hatte der Dynamo-Keeper den Ball aber sicher. Der bereits verwarnte Stark setzte dabei zu energisch nach und traf Kirsten. So wurde auch der Frank­furter vorzeitig duschen geschickt. In den letzten Minuten passierte dann nichts mehr und so blieb es dann beim knappen 2:1 Zitter­sieg für Dynamo Dresden. Nächsten Freitag geht es dann in Pader­born weiter.

Audio:

Trainer Ralf Loose im Inter­view nach dem Spiel
Die Stimmen der Dynamo-Spieler Filip Trojan, Robert Koch, Benjamin Kirsten und Sebas­tian Schuppan