Zukunftsstadt Projekt „Zündstoffe“ zahlt sich aus
Das Zukunftsstadt Projekt „Zündstoffe“ in Dresden zahlt sich aus. Ziel des Projekts ist es, alte Materialien zu sammeln und wieder zu verwerten. Seit Projektbeginn vor rund anderthalb Jahren wurden fast 3.300 Kilogramm gesammelt. Davon wurden mehr als ein Drittel bereits weiter vermittelt. Vor allem Künstler nutzen die alten Materialien um daraus etwas Neues zu erschaffen. Wieder verwendet werden unter anderem Holz, Metall oder alte Kleidung.
Durch die Wiederverwendung der alten Stoffe konnten seit Projektstart schon über 2.000 Kg CO² eingespart werden. Das entspricht drei Flügen von Dresden nach Mallorca. Diese Einsparung hat das Institut für Abfall-und Kreislaufwirtschaft der TU Dresden im Rahmen des Zukunftsstadtprojektes gemessen und berechnet.
Das am meisten eingesammelte Material mit 1.349 kg ist Holz, das in vielen Formen den Weg zu „Zündstoffe“ findet und zugleich auch das am meisten vermittelte Material ist. Je Kilogramm erzeugtem Holz werden in der Primärproduktion rund 946 g klimawirksames CO2 freigesetzt. Durch Wiederverwendung des Materials ließen sich im Projekt bereits 566 kg CO2 einsparen. Das meiste CO2 (634 kg) konnte durch die Vermittlung von 181 kg Textilien eingespart werden, die in der Primärproduktion pro kg Textilien bis zu 3.777 g CO2 freisetzen.
Weitere Informationen zur Zukunftsstadt finden Sie hier. Mehr zum Projekt „Zündstoffe“ finden Sie hier.
