Zukunft des Luisenhofes weiter ungewiss
Die Zukunft des Dresdner Luisenhofes ist weiter ungewiss. Der Eigentümer will einen Teil des ehemaligen Ausflugrestaurants in Wohnungen umwandeln. Ein Bauantrag wurde im Dezember gestellt, teilte Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain auf unsere Anfrage mit. Der Denkmalschutz setzte den Antrag aber zunächst bis Ende Juni aus. Die Stadt bestätigte entsprechende Bild-Informationen. Restaurantkapazität soll reduziert werdenBürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain teilte zu seinem Gespräch mit dem Eigentümer der Gaststätte Luisenhof mit: "Ich habe ein sehr konstruktives Gespräch geführt. Der Eigentümer und Bauherr hat seinen Bauantrag erläutert. Insbesondere erläuterte er, weshalb der Luisenhof mit bisher fast 500 Sitzplätzen und überdimensionierten Küchenräumen aufgrund der geänderten Bedingungen auf dem Gastronomiemarkt künftig mit einer reduzierten Zahl an Sitzplätzen weiterbetrieben werden soll. Eine Teilfläche soll zu Mietwohnungen umgenutzt werden. Die Gastronomieterrasse soll erhalten werden. Der Bauherr hat Interesse, so rasch wie möglich zu bauen."Denkmalschutz prüftEin Bauantrag ist im Dezember gestellt, teilte die Stadt mit. "Die Antwort über diesen Antrag wurde von den Denkmalschutzbehörden ausgesetzt. Zuvor soll eine vertiefende denkmalschutzrechtliche Betrachtung angestellt werden. Wir können uns deshalb noch nicht zu den Details einer Baugenehmigung bzw. eines Bauablaufs äußern."Das Bauaufsichtsamt ergänzte, dass die Bearbeitung des Bauantrages derzeit bis 30.6.2017 ausgesetzt ist. "Der Denkmalschutz möchte das Gebäude näher untersuchen bevor das Vorhaben denkmalschutzrechtlich bewertet wird. Da das Verfahren ausgesetzt ist, ist auch noch nicht geprüft, ob die beantragten Nutzungen zulässig sind."Das Ausflugslokal ist nach einem Eigentümerwechel und einer Mieterhöhung seit zwei Jahren ohne Pächter.