Zu wenig Wasser! Dresden erteilt Wasserentnahmeverbot
Viele Dresdner Bäche und Flüsse führen derzeit zu wenig Wasser oder sind teilweise ausgetrocknet. Stark betroffen sind zum Beispiel der Gorbitzbach, die Prießnitz und der Nöthnitzbach. Die Stadt hat daher ein Wasserentnahmeverbot verteilt.
Die extrem niedrigen Wasserstände werden nach den derzeitigen Prognosen auch in den kommenden Wochen nicht durch Niederschläge ausgeglichen. Bis auf Weiteres darf daher kein Wasser aus den städtischen Bächen entnommen werden. Wer dagegen verstößt, muss ein Bußgeld von mindestens 50 Euro zahlen.
Ausgenommen von der Regelung ist die Elbe. Zudem gilt das Verbot des Schöpfens mit Handgefäßen nicht an Lockwitzbach und Weißeritz.
Umweltamtsleiter René Herold erläutert: „Selbst die vereinzelten immensen Niederschläge in den vergangenen Wochen haben nicht zu einer nachhaltigen Entspannung geführt. Sie haben der Natur gutgetan, aber die Gewässer brauchen deutlich mehr. Es müsste schon fast eine Woche lang richtig stark und ausdauernd regnen, damit sich die Lage entspannt. Laut Prognose bleibt es aber trocken.“
Weitere Informationen: www.dresden.de/oberflaechenwasser.