Zoobesucher sammeln Geld für den Artenschutz
Ein Jahr nach der Einführung des „Artenschutzeuros“ im Zoo zieht Zoochef Karl Heinz Ukena eine positive Bilanz. 343 000 Euro sind für den Artenschutz zusammengekommen.
Der Euro kann neben dem Eintritt freiwillig bezahlt werden, so haben etwa 90 Prozent der Zoobesucher gespendet.
Der Erlös geht z.B. an Projekte wie die Big Life Foundation zum Schutz von Elefanten in Tansania. Dort werden Wildtiere oft von Wilderern getötet. Mit dem Geld können Ranger bezahlt werden, die die Tiere vor den Jägern beschützen sollen.
Auch in Deutschland gibt es gefährdete Tierarten, die durch den Artenschutzeuro gerettet werden können. So sind 10 000 Euro aus dem gespendeten Geld an das Bergwiesenprojekt Osterzgebirge übergeben worden. Mit dem Geld soll Lebensraum für vom Aussterben bedrohte Vögel wie den Wachtelkönig geschaffen werden.