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Zoo hat wieder Präriehunde

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Nach zwei Jahren kehrt wieder Leben in die Anlage am Terra­rium-Haus des Zoo Dresden. Neun Schwarz­schwanz-Prärie­hunde tummeln sich ab sofort in der umgestal­teten Anlage, teilte eine Sprecherin mit. Der große Erdhügel und die neuen Pflanzen in der leerste­henden Anlage hatten es angekün­digt. Seit Ende September tummelt sich nun die Gruppe der Schwarz­schwanz-Prärie­hunde aufder Außen­an­lage. „Die fünf Männchen aus dem Zoo Hannover und die vier Weibchen aus dem Zoo Rotterdam fühlen sich bereits heimisch und graben emsig ihre Bauten in den Lehm-Erde-Sand-Gemisch-Hügel“, sagt Kurator des Zoo Dresden Matthias Hendel. Oft werden Prärie­hunde für Murmel­tiere gehalten. Dabei sind die Nager aus Nordame­rika nur halb so groß und viel schmaler als ihre Verwandten aus den Bergen. Im Gegen­satz zu den Murmel­tieren halten Schwarz­schwanz-Prärie­hunde zudem keinen Winter­schlaf und kommen selbst bei Schnee­treiben ins Freie. „Wir haben uns bewusst für diese Art entschieden, damit die Besucher die Tiere ganzjährig erleben können“, so Hendel. Mit Nachwuchs wird in den kommenden zwei Jahren gerechnet.