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Zoo Dresden: Flamingos ziehen ins neue Winterhaus

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„Wie trägt man eigentlich einen Flamingo?“ Dieser Frage konnten die Auszubildenden des Zoo Dresdens gestern nachgehen, als sie die 76 Kubaflamingos in ihr neues Winterhaus gebracht haben. Pünktlich am Morgen ging es los. Die Tiere wurden sprichwörtlich unter den Arm geklemmt und zu der aufgebauten Untersuchungsstation gebracht. Dort wurde die Gelegenheit genutzt, die Tiere gründlich zu untersuchen. Das heißt, es wurden alle relevanten Daten erfasst, der allgemeine Gesundheitszustand der Vögel bewertet, geschaut ob der Transponder noch da ist und ob das Geschlecht des Flamingos schon bekannt ist oder doch noch eine Federprobe eingeschickt werden muss.

Danach ging es dann aber wirklich in das neue Winterhaus. Dort bleiben sie erst einmal ein paar Tage zur Eingewöhnung. In dieser Zeit werden die Rest-Arbeiten am neuen Flamingovoliere beendet.

Hintergrund:

Die Flamingos bekommen eine neue Anlage, denn der alte Standort wird für den Neubau des Orang-Utan-Hauses gebraucht. Baustart war im März. Die neue Anlage ist ca. 1550 Quadratmeter groß mit einer Wasseranlage von rund 800 Quadratmetern. Die Kosten für das Vogelvoliere belaufen sich auf 1,6 Millionen Euro. Neben den Flamingos finden noch 20 Rote Sichler und 20 Rosa Löffler in der Anlage ein neues Zuhause.