Zoll entdeckt 68.000 Schmuggelzigaretten am Dresdner Tor
Der Zoll hat auf der A4 am Rastplatz Dresdner Tor einen Zigarettenschmuggler erwischt. Der 29-jährige Moldawier hatte in seinem Transporter in einem professionell gebautem Versteck unter der Ladefläche 340 Stangen unversteuerter Zigaretten. Insgesamt 68.000 Zigaretten wurden eingezogen. Der Mann wurde vorläufig festgenommen, teilte der Zoll am Mittwoch mit.
Mitteilung des Dresdner Zolls:
68.000 Zigaretten stellten Zöllner am 29.04.2019 bei der Kontrolle eines 29-jährigen Moldawiers auf dem Parkplatz Dresdner Tor an der A4 sicher. Der Fahrer war zuvor mit seinem Transporter aus Polen eingereist.
Gleich zu Beginn der Kontrolle entdeckten die Zöllner unter dem Fahrersitz elf Stangen Zigaretten, außerdem war hinter dem Beifahrersitz ein Tonfa versteckt. Die Beamten entschlossen sich daraufhin, das Fahrzeug genauer zu kontrollieren. Auf der Ladefläche des Fahrzeugs stellten sie eine Palette mit einem darauf befindlichen Motor fest, welcher zur Reparatur nach Italien gebracht werden sollte. Nach Entfernen der Palette und des Motors kam eine verschraubte Holzplatte zum Vorschein. Unter dieser befand sich ein professionell hergerichtetes Schmuggelversteck, das sich unterhalb des Fahrzeugs fast über die gesamte Ladefläche erstreckte. In diesem bis in den letzten Winkel ausgefüllten Versteck fanden die Zöllner weitere 328 Stangen Zigaretten.
"Hierbei handelt es sich um eine sehr konspirative Vorgehensweise.
Der Transporter mit dem extra dafür hergerichteten Schmuggelversteck war nur dazu gedacht, möglichst viele Zigaretten unentdeckt über die Grenze zu bringen. Durch ihren Aufgriff haben meine Kollegen einen Steuerschaden von etwa 15.000 Euro verhindert." sagt Maximilian Hempel, Pressesprecher des Hautpzollamtes Dresden.
Die Zöllner leiteten ein Strafverfahren gegen den Fahrer ein und nahmen ihn vorläufig fest. Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Dresden.