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Zirkusmacher kämpfen gegen Wildtierverbot in Dresdner Manegen

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„Wir sind Tierschüt­zer“ ! Das sagt der Weihnacht­scircus-Direktor Mario Müller- Milano und das war auch die große Überschrift eines Treffens im Kongress­zen­trum am Mittwoch­abend. Zirkus­ver­treter aus ganz Deutsch­land haben sich dabei gegen ein Wildtier­verbot in Dresdner Manegen ausge­spro­chen, welches der Stadtrat derzeit auf dem Tisch hat. Grüne und Linke begründen ihren Antrag mit nicht­art­ge­rechter Haltung von Affen, Elefanten und Co in reisenden Zirkussen. Nach ihren Vorstel­lungen soll es nur noch Geneh­mi­gungen für städti­sche Flächen geben, wenn keine Wildtiere mitge­bracht werden. Laut dem live zugeschal­teten Verhal­tens­for­scher Immanuel Birmelin geht es Tieren im Zirkus aber genauso gut wie im Zoo. Müller-Milano lädt alle Dresdner ein, sich von Haltung und Unter­brin­gung der Tiere in Zirkussen persön­lich zu überzeugen. Er macht sich sogar für noch stren­gere Auflagen stark: "Wenn sich die Zirkusse nicht daran halten, müssen ihnen die Tiere wegge­nommen werden".