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Zeugensuche nach Randale in der Dresdner-Neustadt

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In der Dresdner-Neustadt haben am Montag nach der NoPegida- und Pegida-Demo mehrere Vermummte randa­liert. Nach bishe­rigen Erkennt­nissen der Polizei wurden dabei zwei Menschen verletzt. Die 20 bis 30 mutma­ß­lich Links­au­to­nomen hatten sich nach dem Auftritt der Toten Hosen am Albertplatz versammelt und dann in der Louisenstraße Bengalos entzündet. An der Gaststätte "Kiezklub" wurde eine Fensterscheibe demoliert. Die Kneipe ist in linken Kreisen in der Vergan­gen­heit angepran­gert worden, zum Beispiel weil dunkel­häu­tigen Gästen der Zutritt durch die Türsteher verwehrt worden sein soll. Auf Anfrage von Neustadt-Geflüster zeigten sich Mitarbeiter des Clubs erschüttert: "Ein Blick auf das Programm sollte ausreichen, um zu verdeutlichen, dass es sich bei der Diskothek um einen Club für alle handele, die friedlich miteinander feiern wollen. Das reicht von regelmäßigen Gay- oder Erasmus-Partys bis hin zu farbigen Mitarbeitern. Am Türschild verkündet der Club: "We are not racists, homophobes or assholes."Die Perso­nen­gruppe, die laut OAZ augen­schein­lich dem links­au­to­nomen Spektrum zuzuordnen war, zerstreute sich beim Eintreffen der Polizei­be­amten im Bereich des Spiel­platzes ‚Loui­sen­grün‘/ Martin-Luther-Platz/ Kamenzer-Straße und entfernt sich. Die durch­ge­führte Fahndung im weiteren Tatort­be­reich verlief negativ, hieß es.In der gleichen Nacht war auch das Auto von Politikwissenschaftler Werner Patzelt in Striesen in Brand gesteckt worden. Das Operative Abwehrzentrum ermittelt wegen Landfriedensbruchs, teilte die Behörde mit. Nun werden Zeugen gesucht.