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Zerr-Eiche in Johannstadt ist neues Naturdenkmal

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Eine Zerr-Eiche auf dem Trinitatisplatz in Dresden-Johannstadt ist jetzt neues Naturdenkmal. Damit hat die Untere Naturschutzbehörde ein besonders ausgeprägtes Exemplar dieser Baumart unter Schutz gestellt. Denn der 120 Jahre alte Baum hat mehr als vier Meter Stammumfang.

Die Zeit hat die alte Eiche gut überstanden. Von den schweren Bombenangriffen 1945 sind kaum Schäden zurückgeblieben. Ein Glücksfall ist es auch, dass der Baum vom Brennholzhunger der Nachkriegsjahre verschont wurde.

„Ihre Geschichte, ihr Alter, die Seltenheit ihres Alters, ihr imposantes Erscheinungsbild und ihr genetisches Potential sind der Grund für das besondere öffentliche Interesse daran, diese einzigartige Zerr-Eiche als Naturdenkmal zu sichern und zu erhalten. Ihres unschätzbaren Wertes für die Vielfalt der Natur und für uns Menschen sollen sich auch nachfolgende Generationen bewusstwerden“, begründet der Leiter des Umweltamtes René Herold den Schutzstatus.

Mit mehr als vier Metern Stammumfang, gemessen in einer Höhe von einem Meter über dem Erdboden, ist dieser Baum für seine Art überdurchschnittlich groß und auch aufgrund seiner Eigenart und Schönheit ortsbildprägend. Die Zerr-Eiche wird in der Liste der Rekordbäume (Champion Trees) der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft (DDG) als drittstärkste Zerr-Eiche Sachsens und stärkste in der Landeshauptstadt Dresden geführt.