Zentralhaltestelle Kesselsdorfer Straße geht Sonntag in Betrieb
Ab Sonntag fahren erstmals wieder Busse und Bahnen über die neue Zentralhaltestelle Kesselsdorfer Straße. Damit kehren die Linien 6, 7, 12, 61, 63, 90, 333 und A ab 03:30 Uhr wieder auf ihren gewohnten Weg zurück. Die neue Zentralhaltestelle ist der viertgrößte Knotenpunkt der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) und wird täglich von rund 30.000 Fahrgästen genutzt. Seit Januar wurde die Haltestelle „Tharandter Straße“ zu einer 350 Meter langen barrierefreien Fußgängerzone umgebaut. „Sie können hier nun besser veweilen. Auf der anderen Seite gibt es für Gewerbetreibende ganz andere Möglichkeiten, die Außenbereiche zu nutzen. Denn es sind jetzt noch breitere Gehwege entstanden“, sagte Dr. Robert Franke vom Städtebauamt. In der Vergangenheit war jene Haltestelle immer wieder Unfallschwerpunkt, weil der Autoverker mit durchfloss. Seit Januar wurde sie deshalb im Rahmen des Programms „Stadtbahn Dresden 2020“ umgebaut. Das Projekt plant eine Straßenbahnverbindung zwischen Löbtau und Strehlen, welche die überlastete Buslinie 61 nach und nach ablösen soll. Die DVB investierten 7,5 Millionen Euro, die Stadt 5,9 Millionen Euro. Der Freistaat förderte das Projekt zu 75 Prozent. Bis Ende Oktober werden noch Pflasterarbeiten fertiggestellt. Zudem soll noch ein Mobilitätspunkt (MOBI) samt Ladestation für E-Autos sowie Parkplatz für Leihfahrräder und -autos gebaut werden.
Familienfest zur Eröffnung
Zum Anlass der Eröffnung feiern die DVB zusammen mit der Löbtau-Passage am Samstag ein Familienfest. Zwischen 12:00 Uhr und 16:00 Uhr fahren Bahnen mit einer Band an Bord durch die Stadt. Um 13:00 Uhr und 15:00 Uhr können kinder und Familien in begleitung der Maskottchen Leo und Emil Emsig die Stadt per Straßenbahn erkunden. Außerdem wird es ein buntes Familienprogramm mit Clownerie, Kinderschminken und Malwettbewerb geben.