ZDF: Dresdner Polizei hat sich für Pegida-Vorgehen entschuldigt
Der Dresdner Polizeipräsident hat sich nach ZDF-Angaben für das Vorgehen von Polizisten gegen seine Journalisten am Rande einer Pegida-Demonstration entschuldigt. Das teilte der Sender nach einem Gespräch mit dem Polizeipräsidenten am Freitag mit. Die Polizei habe eingeräumt, dass das ZDF-Team viel zu lange festgehalten worden sei. Der Vorgang solle seitens der Polizei gründlich nach gearbeitet werden.Die Journalisten waren bei der Demonstration von Pegida und AfD für längere Zeit von der Polizei festgehalten und kontrolliert worden, nachdem ein Pegida Sympathisant nicht gefilmt werden wollte (den Bericht dazu finden Sie hier). Das Fernsehteam konnte erst nach einer dreiviertel Stunde weiterarbeiten. Daraufhin rollte eine Welle der Empörung durch ganz Deutschland (über die Reaktion der Polizei haben wir berichtet). Innenminister Roland Wöller hat am Donnerstag nach der Sitzung des Innenausschusses des Landtages schnelle Aufklärung versprochen.Das Vorgehen am Rande einer Pegida-Veranstaltung hatte für eine bundesweite Debatte über eine Einschränkung der Pressefreiheit durch die sächsische Polizei gesorgt. (DPA/RR)