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Wohnungen und Häuser in Großstädten gefragt - Steigende Preise

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Mieter und Häusle­bauer müssen vor allem in den Großstädten Sachsens und Sachsen-Anhalts tiefer in die Tasche greifen. Dort steigen in gefragten Lagen die Preise für Eigentum und Bauland sowie die Mieten weiter an. Das geht aus dem am Donnerstag vorge­stellten Immobi­li­en­preis­spiegel 2016/17 des Immobi­li­en­ver­bands Deutsch­land (IVD) Mitte-Ost hervor, der die Trends in 28 Städten unter­sucht.Am teuersten sind den Angaben zufolge die Mietpreise für „Premi­um­ob­jekte“ in den besten Lagen Dresdens - mit bis zu 14 Euro pro Quadrat­meter. In Leipzig und Magde­burg werden bis zu 13 Euro verlangt, in Halle 10 Euro und in Chemnitz bis zu 8,50 Euro. Bei Baugrund­stü­cken melden auch mittel­große Städte wie Delitzsch, Dessau, Eilen­burg, Görlitz, Witten­berg oder Merse­burg steigende Preise.Für Eigen­heime sind die Preise im siebten Jahr in Folge gestiegen. Je nach Ausstat­tung kostet ein Haus zwischen 110 000 Euro in Chemnitz bis zu einer Million Euro in Dresden. In Leipzig sind mittler­weile bis zu 600 000 Euro für ein freiste­hendes Haus zu zahlen.Familien weichen bei der Suche nach den eigenen vier Wändenimmer häufiger auf Randbe­zirke oder gut angeschlos­sene Kommunen in der Nähe aus. Der Immobi­li­en­ver­band fordert, entspre­chende Flächen zeitnah als Bauland auszu­weisen. Dies könnte Preis­stei­ge­rungen mindern, so der Regio­nal­vor­sit­zende Karl-Heinz Weiss.(DPA)