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  • Mit der Wohngeldreform erhalten künftig deutlich mehr Menschen ein höheres Wohngeld. (Symbolbild)

Wohngeldanträge ab sofort online möglich

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Wer Wohngeld beantragen möchte, kann sich in Dresden den Gang zum Sozialamt seit dem 1. Januar sparen. Durch ein neues Online-Formular können alle Unterlagen bequem von zu Hause aus eingereicht werden. Das hilft nicht nur den Dresdnern, sondern auch der Verwaltung. Die Stadt rechnet mit einem deutlichen Anstieg der Anträge, weil durch die neue Wohngeldreform nun auch mehr Menschen mit geringem Einkommen Anspruch auf Wohngeld haben. Von einer Verdreifachung der Anträge ist die Rede. Durch das digitale Angebot wird die Bearbeitung einfacher und auch schneller.

Wer bereits Wohngeld bezieht, muss keinen neuen Antrag für das gestiegene Wohngeld und den Heizkostenzuschuss einreichen. Die Stadt bittet darum, auf persönliche, telefonische und E-Mail-Nachfragen zum Bearbeitungs- bzw. Auszahlungsstand vorerst zu verzichten. Das erhöhte Wohngeld und der Heizkostenzuschuss werden voraussichtlich nicht vor Ende Februar 2023 ausgezahlt, heißt es in einer Mitteilung.

Um fit für die Umsetzung der Wohngeldreform zu werden, schult Dresden bereits seit Dezember zusätzliche 90 Mitarbeiter. Die Wohngeldstelle des Sozialamtes ist daher erst am 13. Januar wieder vor Ort erreichbar. Mehr Infos und das Online-Formular gibt es auf dresden.de/wohngeld