Wohncontainer in Dresden: Erste Asylbewerber ziehen ein
In die von der Stadt Dresden aufgestellten Wohncontainer ziehen ab Montag die ersten Asylbewerber ein. Es gibt sechs Standorte: in Gorbitz, Johannstadt, Seidnitz, Strehlen und Trachau.
Die Einrichtungen bieten insgesamt 500 Menschen eine vorübergehende Bleibe. Die Unterkünfte in Strehlen und Niedersedlitz sind speziell für Familien eingerichtet, in den anderen bringt die Stadt vorwiegend Männer unter.
Derzeit stammen die meisten Geflüchteten aus den zehn Ländern Syrien, Venezuela, Afghanistan, Türkei, Russland, Indien, Libanon, Irak, Iran und Georgien. Die Nutzung der Wohncontainer ist auf 24 Monate befristet.
Dresden ist, wie alle Städte und Landkreise, gesetzlich verpflichtet, alle vom Freistaat Sachsen zugewiesenen asylsuchenden Menschen unterzubringen. Allerdings sind Wohnungen und Wohnheime in Dresden knapp. Das Hotelzimmerkontingent für Geflüchtete läuft im Januar 2024 aus.
Ohne die Wohncontainer müsste die Stadtverwaltung auf Notunterkünfte wie Sport- und Messehallen oder Zelte zurückgreifen.