Wo Sachsens Prostituierte herkommen
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Bei den sächsischen Behörden sind Ende 2018 rund 800 Prostituierte angemeldet gewesen. Das hat das Statistische Landesamt in Kamenz am Montag mitgeteilt. Prostituierte, die sich nicht angemeldet haben, sind in der Statistik nicht erfasst.
Von den gemeldeten sind knapp 22 Prozent 45 Jahre oder älter. Rund ein Drittel sind Deutsche. Etwa zwei Drittel haben eine ausländische Staatsbürgerschaft. Unter ihnen kommen in Sachsen die meisten aus Ungarn, gefolgt von Rumänien und Tschechien.
Die allermeisten - nämlich fast 87 Prozent - gehen in den Großstädten Leipzig, Dresden oder Chemnitz ihrem Gewerbe nach. Nur gut 13 Prozent arbeiten in den Landkreisen.