• Blitzeis legte den Verkehr lahm. (c) Bernd März

  • Autos rutschten von der Straße.

  • LKW-Fahrer mussten ihre LKW stehen lassen.

  • In Beierfeld rutschte ein Bus in eine Leitplanke. (c) Daniel Unger

  • In Aue ging auf der Dr. Otto-Nuschke-Str. und den Autobahnzubringer nach Hartenstein nichts mehr.

Wintergewitter sorgt für Blitzeis-Unfälle und Megastau im Erzgebirge

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Chemnitz -

Ein Wintergewitter hat am Sonntag den Verkehr im Erzgebirge lahmgelegt. In nur wenigen Minuten schneite es so extrem, dass die Fahrbahn zu einer Eispiste wurde. 

Auf der B 174 brach der Verkehr zusammen. Fahrer mussten auf Anraten der Polizei ihre LKW stehen lassen. Einer steuerte seinen LKW bewusst in den Graben, damit er zum Stehen kam. „Es war spiegelglatt. Innerhalb weniger Minuten wurde die gesamte Fahrbahn eine Eispiste.“ Der Stau war zwischenzeitlich 25 Kilometer lang.

Auf der S 233 zwischen Börnichen und Wünschendorf krachte ein Geländewagen in den Straßengraben. Die beiden Insassen kamen schwer verletzt ins Krankenhaus.

Auch auf der Talstraße zwischen Frohnau und Schönfeld kam ein Fahrzeug von der Straße ab, rutschte hundert Meter in den Abhang hinab. Auch hier gab es Verletzte.

 

In Beierfeld rutschte ein Bus in eine Leitplanke. Personen wurden zum Glück nicht verletzt. Die Feuerwehr Beierfeld war im Einsatz - mit Schneeketten auf den Einsatzfahrzeugen.

Doch nicht alle waren so gut vorbereitet. In Aue ging auf der Dr. Otto-Nuschke-Str. und dem Autobahnzubringer nach Hartenstein nichts mehr. Mehrere Auffahrunfälle und liegengebliebene PKW sorgten für kilometerlange Staus.

 

Zeitweise unpassierbar war die 93 zwischen Schneeberg und Wiesenburg. Auf der A 72 staute sich der Verkehr zwischen Reichenbach und Hartenstein. 

Für den Berufsverkehr am Montagfrüh haben die Meteorologen eine neue Schneefront angekündigt.

Audio:

René Schmidt von der Feuerwehr Börnichen

LKW-Fahrer Detlef Schmelzer