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Wilsdruff bekommt eigenes Gymnasium

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Wilsdruff bekommt ein eigenes Gymna­sium. Am Freitag­nach­mittag ist für den Neubau der erste Spaten­stich gefeiert worden. Das dreizü­gigen Gymna­sium mit Zweifeld­sport­halle soll in zwei Jahren fertig sein. Rund 20,4 Millionen Euro werden dort inves­tiert. 6,7 Millionen Euro steuert der Freistaat bei, Wilsdruff hofft zudem auf weitere Förder­gelder.Erste vorbe­rei­tende Arbeiten laufen nach Angaben der Stadt Wilsdruff bereits seit einigen Wochen. So wurde die Trink­was­ser­lei­tung für die neue Schule gelegt. Dafür finden Tiefbau­ar­beiten zwischen dem Parksta­dion und dem Standort für das Gymna­sium statt. Zudem wurden Aufträge für die Baugrund­un­ter­su­chung, die Kampf­mit­tel­son­die­rung und die Grenz­fest­stel­lung vergeben. Das ist größten­teils erledigt, hieß es. Zurzeit wird die Baustel­len­ein­rich­tung aufge­baut, die Baustraße herge­stellt und eine neue Einfrie­dung zu den benach­barten Wohngrund­stü­cken errichtet. Damit entfällt die Vorhal­tung von Bauzäunen über zwei Jahre in diesem Bereich.Die Gesamt­bau­zeit beträgt 22 Monate. Die Schule soll im Juni 2019 schlüs­sel­fertig übergeben werden. Wilsdruffs Bürger­meister Ralf Rother: "Die Notwen­dig­keit eines neuen Schul­stand­ortes im ländli­chen Raum, ist für die Stadt Wilsdruff eine histo­ri­sche Chance. Diese haben wir gemeinsam im Stadtrat erkannt und ergriffen. Für unsere Kinder und damit auch die Zukunft unserer Stadt, stellen wir uns dieser großen Heraus­for­de­rung."Über den Standort war lange gestritten worden, auch gericht­lich. Der Landkreis Meißen befürchtet, dass Schüler nach Wilsdruff abgezogen werden und damit dem Gymna­sium Nossen die Schlie­ßung droht. Das Kultus­mi­nis­te­rium hatte die Schul­netz­pla­nung des Landkreises Sächsi­sche Schweiz/Osterz­ge­birge mit dem Gymna­sium Wilsdruff bestä­tigt. Auch vor Gericht gab es grünes Licht für das Gymna­sium