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Wie viel darf die neue Carolabrücke kosten?

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Beim Wiederaufbau der Dresdner Carolabrücke spielen die Kosten eine immer größere Rolle - das hat jetzt auch das Expertengremium verdeutlicht. Nach dessen Auffassung ist der Entwurf von Schüßler-Plan etwa 15 bis 20 Millionen Euro günstiger als die anderen Entwürfe. Angesichts der knappen Stadtkasse wird das als wichtiger Fakt bewertet. 

„Das Expertengremium kommt zu dem Schluss, dass die drei Entwürfe von LAP, FHECOR und GRASSL hinsichtlich der Kosten in gleicher Höhe anzusetzen sind und in der Nähe der von der Stadt Dresden vorgegebenen Preisobergrenze liegen werden“, erklärt Brückenexperte Steffen Marx von der TU Dresden. „Der Entwurf von Schüßler-Plan dürfte etwa 15 bis 20 Millionen Euro günstiger sein.“

Inflation könnte Baukosten in die Höhe treiben 

Nach Auffassung des Expertengremiums besteht darüber hinaus ein hohes Risiko, dass zukünftige Baukostensteigerungen durch Inflation und die weitere Detaillierung des Entwurfs in den nachfolgenden Planungs- und Realisierungsphasen zu höheren tatsächlichen Kosten und damit zu einer Überschreitung des vorgegebenen Kostenrahmens führen werden. Außerdem würden für viele Jahrzehnte hohe Kosten in der Instandhaltung entstehen. 

Die Experten weisen außerdem daraufhin, dass sich die Kosten weiter reduzieren, wenn sich die Anzahl der Fahrspuren verringert. „Die Baukostenrisiken können durch eine Reduzierung der Anzahl der Fahrspuren um ca. 25 bis 30 Millionen Euro reduziert werden“, so Steffen Marx. „Hinzu kommen geringere langfristige Kosten in der Instandhaltung. Alle Brückenentwürfe gestatten eine solche Reduzierung, ohne dass die vorgelegten Entwurfskonzepte deshalb grundsätzlich modifiziert werden müssten.“