Wiener Platz ist kein herausragender Kriminalitätsbrennpunkt mehr

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Der Wiener Platz ist kein herausragender Kriminalitätsbrennpunkt mehr. Wie die Dresdner Polizei am Montag mitteilte, wurde das bei der neusten Überprüfung der Brennpunkte festgestellt. Seit dem vergangenen Sommer gab es vor allem weniger Drogendelikte rund um den Wiener Platz. Dennoch soll es auch weiterhin Kontrollen am ehemaligen Kriminalitätsbrennpunkt geben, damit der Wiener Platz nicht wieder zu einem Brennpunkt wird.

Ziel der Einordnung von bestimmten Zonen als herausragender Kriminalitätsbrennpunkt ist die Zurückdrängung der Straßenkriminalität. An diesen Orten sind Polizisten beispielsweise berechtigt die Identität einer Person festzustellen und die Personen und Sachen zu durchsuchen. So könne unter anderem etwas gegen den Drogenverkauf unternommen werden. 

Mit der Neueinordnung gibt es nur noch fünf herausragende Kriminalitätsbrennpunkte in der Stadt. Diese sind der erweiterte Scheunenvorplatz, der Alaunplatz, der Amalie-Dietrich-Platz, der Albertplatz und auch die Kreuzung Rothenburger Straße/ Görlitzer Straße. Der Wiener Platz gehörte die vergangenen acht Jahre ebenfalls zu dieser Liste.