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Wieder Stau- und Unfallchaos auf der A4 - FDP fordert Nachtbaustellen

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Inzwischen kommt es nahezu täglich zu langen Staus und Unfällen in den Baustellen auf der A4 zwischen Dreieck Nossen und Dresden in beiden Fahrtrichtungen. So auch an diesem Donnerstag:

Am späten Donnerstagnachmittag krachten nach ersten Informationen der Polizei am Dreieck Nossen neun Fahrzeuge ineinander. Es gibt laut Polizei sechs Verletzte. Die Richtungsfahrbahn Chemnitz - Dresden sei gesperrt worden, teilte ein Sprecher des Lagezentrums mit. Auto- und LKW-Fahrer wurden aufgefordert, eine Rettungsgasse zu bilden. Auf der linken Fahrspur waren etwa fünf Fahrzeuge verkeilt, teilte unser Reporter vor Ort mit. Viele Rettungsfahrzeuge waren vor Ort. Der Rückstau ging zurück bis Siebenlehn.

Auch in der Gegenrichtung bildete sich in der Baustelle zwischen Dresden und Wilsdruff Stau oder der Verkehr stockt. Zudem meldete der Verkehrswarndienst einen zehn Kilometer langen Stau auf der A13 zwischen Schönborn und Radeburg.

24-Stunden-Baustellen?

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Torsten Herbst forderte, dass auch in Sachsen auf 24-Stunden-Baustellen gesetzt wird. Gerade auf stark befahrenen Strecken wie auf der A4 im Großraum Dresden könnten dadurch Unfälle und Staus vermieden werden, hieß es. Der gesamtwirtschaftliche Schaden durch Megastaus übertrifft die zusätzlichen Baukosten einer Nachtbaustelle bei weitem, so Herbst. In anderen Bundesländer wie Bayern und Niedersachsen wird bei wichtigen Abschnitten rund um die Uhr gearbeitet.