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Wettiner wollen Abgeltung für 10.000 Kunstwerke

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Der Anwalt des Fürsten­hauses der Wettiner hat vor einem Schei­tern der Verhand­lungen mit dem Freistaat Sachsen über den Verbleib von rund 10 000 Kunst­ge­gen­ständen in den Staat­li­chen Kunst­samm­lungen gewarnt. Es gehe vor allem um Handschriften, Musika­lien und Bücher, aber auch andere Kunst­ob­jekte, sagte Anwalt Gerhard Brand. Die Staat­li­chen Kunst­samm­lungen und das Finanz­mi­nis­te­rium wollten sich zunächst nicht zum Stand der Verhand­lungen mit dem Fürsten­haus äußern. Der Anwalt betonte: "Diese Privat­samm­lung gehört einfach nicht dem Freistaat." Dennoch wollten seine Mandanten, dass die Objekte weiter in den staat­li­chen Kunst­samm­lungen Dresden zu sehen sind. Deshalb strebe man im Rahmen einer "Sächsi­schen Lösung" eine Abgel­tungs­ver­ein­ba­rung an. Der Freistaat habe dies aber jüngst immer wieder infrage gestellt.Die Kunst­ge­gen­stände werden laut Brand auf ca. 7-10 Millionen Euro geschätzt. Die Gespräche mit dem Finanz­mi­nis­te­rium sollen in dieser Woche fortge­setzt werden.