Wetter in Dresden: Viel Regen, weniger Sonne

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Das Wetter in Dresden war im vergangenen Jahr deutlich verregneter, aber mit weniger Sonnenstunden. Nach einer Auswertung der meteorologischen Daten schien 2021 mit insgesamt 1.657 Stunden die Sonne am wenigsten seit 2014. Die Durchschnittstemperatur lag bei 9,6 Grad Celsius. Damit wurde nach sieben Jahren die 10-Grad-Marke erstmals wieder unterschritten.

Außerdem sind insgesamt 736 Millimeter Regen in der Landeshauptstadt gefallen. Nach vier deutlich zu trockenen Jahren hat es überdurchschnittlich viel geregnet. Die Grundwasserstände sind wieder leicht gestiegen. Während im Oberboden aktuell ausreichend Wasser vorhanden ist, sind tiefere Bodenschichten jedoch weiter zu trocken. Besonders über die Wintermonate sollte es daher viel Regen, damit dieses Bodenwasserdefizit aufgefüllt wird.

Im Februar konnten die Dresdner außerdem ein seltenes Phänomen sehen: durch Saharastaub wurde der Schnee rötlich verfärbt und es gab einen sogenannten "Blutschnee". Der 10. Februar war außerdem der kälteste Tag mit Minus 16,2 Grad Celsius. Wärmster Tag war der 19. Juni, der Spitzenwert an der Messstation Klotzsche lag bei 37,3 Grad Celsius.