Wer noch historische Fotos von der Carolabrücke will, muss jetzt schnell sein!
Über acht Monate liegt der eingestürzte Brückenzug C der Carolabrücke nun schon in der Elbe. Doch die herabhängenden Teile am Pfeiler werden immer kürzer. Damit ist das Fotomotiv der schräg in der Elbe liegenden Brückenteile bald Geschichte. Auf der Baustelle der Carolabrücke arbeiten aktuell vier Abrissbagger und fressen sich laut hämmernd in den über 50 Jahre alten Beton.
Die abgebrochenen Teile werden in der Zerkleinerungsanlage am Neustädter Ufer verarbeitet und nach Materialien getrennt. Mit Lkw wird der Brücken-Schrott abtransportiert. Die Arbeiten am Zug C waren nun möglich, weil die Hilfsstützen aus Metall die noch stehenden Brückenzüge abstützen. Deswegen dürfen dort jetzt sogar wieder Bagger über die Brücke fahren. Sie helfen beim Abbau der Lampen und Geländer, die sichergestellt werden, um sie möglicherweise wieder zu verwenden.
Die aufgeschüttete Baustraße in der Elbe bleibt vorerst. Wie genau die dann noch stehenden Brückenzüge A und B zurück gebaut werden, ist in der Feinabstimmung.
Wieder Bombenfund
Am Dienstag hatte das Baggerschiff „Domarin“ Munition in der Schaufel. Dabei handelte es sich diesmal nach Aussage des zuständigen Feuerwerkers um eine amerikanische Weltkriegsbombe ohne Zünder. Der Kampfmittelräumdienst wurde umgehend informiert. Der transportierte die Bombe auf einem Polster zur Altstädter Seite und entsorgte sie.
Bürger-Forum
Baubürgermeister Stephan Kühn und Tiefbauamtschefin Simone Prüfer laden kommenden Montag, 19 Uhr ins Rathaus. Dort wird über den Abriss und die weiteren Planungen zu einer neuen Carolabrücke informiert. Interessenten können sich bis Montag, 26. Mai 2025, 16 Uhr anmelden. Fragen können auch online gestellt werden. Das Bürger-Forum wird auch im Internet gestreamt.