Weniger Zulauf bei Demos in Dresden - ruhige Nacht
Nach den Demonstrationen in Dresden hat die Polizei ein überwiegend positives Fazit gezogen. In der Nacht zu Sonntag blieb es ruhig, so die Polizei. Auch der Demo-Samstag und der Abend verliefen in DResden weitgehend friedlich.Das befürchtete Verkehrschaos in der Dresdner Innenstadt blieb aus, zudem kamen deutlich weniger Demonstranten, als angemeldet.Das Studentenprojekt Durchgezählt registrierte bis zu 8.000 Anhänger bei der Pegida-Kundgebung am Königsufer. Bei den Gegendemos wurden auf der zentralen Veranstaltung am Theaterplatz am Nachmittag 2.500 bis 3.500 Teilnehmer gezählt.Die Demos wurde von starken Polizeikräften gesichert. Größere Zwischenfälle gab es bis zum Abend nicht. Am Albertplatz gab es bei der Abreise Rangeleien, die Polizei ging schnell dazwischen. Kurz vor 18 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass Unbekannte in einem Bus der Linie 66 vermutlich Reizgas versprüht hatten. Es gab drei Leichtverletzte.Verkehrseinschränkungen gab es vor allem in den Nachmittagsstunden in der Dresdner Altstadt, sowie der Inneren Neustadt. Kurzzeitig mussten die Alberbrücke und die Marienbrücke gesperrt werden. Laut dem aktuellen Polizeibericht waren fast 2.000 Polizeibeamte im Einsatz. Polizisten aus Sachsen wurden unter anderem von der Bundespolizei und Beamten aus Brandenburg und Sachsen-Anhalt unterstützt.Der Ticker vom Demo-Tag in Dresden zum Nachlesen: