- Verkehrslärm kann krank machen: Die Stadt will nun mit einem neuen Masterplan gegen zu laute Autos, Busse und Bahnen vorgehen.
Weniger Verkehrslärm? Dresdner sind gefragt
Lauter Verkehr an Dresdens Straßen ist nicht nur nervig, sondern kann auch krank machen. Mit einem sogenannten „Masterplan“ versucht die Stadt, den Lärm zu verringern. Damit das klappt, sind die Dresdner um ihre Meinung gefragt. Sie können entweder online unter www.dresden.de/laerm-beteiligung oder am Montag und Dienstag vor Ort im Umweltamt den Plan einsehen und ihre Ideen mit einbringen. Diese fließen dann in den Entwurf mit ein.
Die überarbeitete Variante wird anschließend den politischen Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt.
Der neue Masterplan ist eine aktualisierte Variante des Plans von 2018. Dazu wurde 2022 die Lärmbelastung durch Straßen-, Straßenbahn- und Luftverkehr neu ermittelt und in Karten eingetragen. Darüber hinaus konnten sich Interessierte in einer anonymen Online-Umfrage zur persönlichen Lärmsituation im Wohnumfeld äußern.
Umweltamtsleiter René Herold: „Sowohl die Ergebnisse der Lärmkartierung als auch die im Sommer 2023 durchgeführte Online-Umfrage zur Lärmbelastung zeigen, dass weiterhin erheblicher Handlungsbedarf besteht. Vor allem entlang der innerstädtischen Verkehrsachsen sind viele Tausend Dresdnerinnen und Dresdner Lärmbelastungen ausgesetzt, die als gesundheitsgefährdend gelten. Nun wurden die Handlungsschwerpunkte für die Lärmminderung erneut überprüft und der Masterplan Lärmminderung fortgeschrieben.“
Wie kann ich mich konkret vor Ort beteiligen?
Der Plan kann im Umweltamt auf der Grunaer Straße 2 im Zimmer N 120 montags von 9 bis 12 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 9 bis 12 Uhr oder zwischen 13 und 17 Uhr eingesehen werden. Die zugehörige öffentliche Bekanntmachung steht im elektronischen Amtsblatt der Landeshauptstadt Dresden vom Donnerstag, 7. November 2024 unter www.dresden.de/amtsblatt.
Stellungnahmen können Dresdnerinnen und Dresdner bis zum Dienstag, 10. Dezember 2024 beim Umweltamt schriftlich an: Landeshauptstadt Dresden, Umweltamt, Postfach 120020, 01001 Dresden, per E-Mail an: umwelt.stadtoekologie@dresden.de oder per Niederschrift einreichen: Umweltamt, Raum N120 während der oben genannten Sprechzeiten.
Stellungnahmen, die nicht innerhalb der Beteiligungsfrist abgegeben werden, können bei der weiteren Bearbeitung unberücksichtigt bleiben, heißt es von der Stadt.
