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Weniger Hartz IV-Klagen in Sachsen

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Dresden (dpa/sn) - An Sachsens Sozial­ge­richten sind 2015 weniger neue Hartz IV-Klagen einge­gangen. Nach Angaben des Landes­so­zi­al­ge­richts in Chemnitz summierten sie sich auf 15.719 - nach 18.115 ein Jahr davor. Auch in der zweiten Instanz gab es mit 1.291 Neuein­gängen in diesem Bereich einen leichten Rückgang - um knapp 200. Insge­samt konnte der Bestand offener Verfahren zwar nicht abgebaut, jedoch eine weitere Anhäu­fung verhin­dert werden. So waren an den Sozial­ge­richten am Jahres­ende 36.867 Fälle unerle­digt, am 31. Dezember 2014 zehn weniger. Am Landes­so­zi­al­ge­richt stapelten sich Ende 2015 mit 5.467 noch laufenden Verfahren rund 300 mehr als ein Jahr zuvor.