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Weniger Geburten und Eheschließungen 2021

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Geburten und Eheschließungen gingen in Dresden im vergangenen Jahr zurück, dafür sind die beurkundeten Sterbefälle stark angestiegen Das geht aus der Standesamtbilanz 2021 hervor.

Geburten

So erblickten im vergangenen Jahr 7760 Kinder das Licht der Welt, im Jahr zuvor waren es 62 mehr (7822). Dabei kamen etwas mehr Jungen (3977) als Mädchen (3782) zur Welt. Außerdem gab es 138 Zwillings- und drei Drillingsgeburten, so die Bilanz. 63 Geburten wurden nachbeurkundet, diese Kinder kamen im Ausland zur Welt. Außerdem wohnten 29 Prozent der Eltern außerhalb des Standesamtsbezirkes Dresden. Das heißt, die Kinder werden in einem Dresdner Krankenhaus geboren und deshalb in der Statistik der Geburten erfasst, sind aber keine "Neu-Dresdner". 

Am häufigsten wurde der Name Charlotte (64-mal) im vergangenen Jahr vergeben, gefolgt von Emma (58-mal) und Emilia (57-mal). Bei den Jungen lag wie in den letzten drei Jahren Emil auf Platz 1 (64-mal). Danach folgen 56-mal Anton und 50-mal Jonas und Karl. 754 Mädchen- und 646 Jungennamen beurkundeten die Standesbeamten nur einmal und als einzigen Namen.

Eheschließungen

2021 gab es weniger Eheschließungen (1892) als im Vorjahr (2071), davon 73 von Paaren gleichen Geschlechts. Sechs Lebenspartnerschaften sind in eine Ehe umgewandelt worden. Ein besonderer Eheschließungstermin war Dienstag der 21.12.21. An diesem Tag haben sich neun Paare getraut. Rekordmonat war im Jahr 2021 der Juli mit 242 Eheschließungen, Schlusslicht der Februar mit 68 Eheschließungen.

Am Rückgang der Eheschließungen ist nicht ausschließlich die Corona-Pandemie verantwortlich. So konnten einige Trauobjekte wegen notwendiger Bauarbeiten nicht gebucht werden. Ansonsten waren in der Hauptsaison die Trauobjekte nahezu 100 Prozent ausgelastet, nach wie vor war die Villa Weigang auf der Goetheallee mit 1483 Eheschließungen der beliebteste Trauort.

Sterbefälle

Die beurkundeten Sterbefälle (7675) sind im Vergleich zu 2020 (6936) stark angestiegen und erreichten damit ein Rekord-Hoch innerhalb der letzten 30 Jahren. Vor allem im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ist über das Jahr hinweg ein Anstieg der Sterbefallzahlen zu verzeichnen. Es sind 4.064 Männer und 3.611 Frauen verstorben.