Weniger Buntmetalldiebstähle in Sachsen
Das Landeskriminalamt Sachsen hat neue Zahlen zu Buntmetalldiebstählen herausgegeben. Danach ist der Stehlschaden im ersten Halbjahr 2018 gesunken. In den ersten sechs Monaten ist Kupfer, Blei, Zinn und Co. im Wert von 885.000 Euro in Sachsen geklaut worden. Im ganzen Jahr davor sind es noch 2,6 Millionen gewesen - also drei Mal so viel. Allerdings ist die Aufklärungsquote von über 30 Prozent im letzten auf 20 Prozent in diesem Jahr gesunken. Die meisten der Buntmetalldiebstähle sind in Chemnitz (307), Leipzig (250) und den Landkreisen Leipzig (138) und Nordsachsen (124) gezählt worden; die wenigsten in den Landkreisen Sächsische Schweiz/Osterzgebirge (15), Bautzen (21) und Erzgebirge (23). Die meisten Tatverdächtigen sind Deutsche gewesen (368). Danach folgen mit deutlichem Abstand Polen (50), Rumänen (40), Tschechen (37) und Slowaken (21).