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Weniger Besucher beim Striezelmarkt

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Die Stadt hat für den Strie­zel­markt trotz widriger Bedin­gungen eine relativ gute Bilanz gezogen. Mit etwa 2,2 Millionen Besuchern kamen rund 10 Prozent weniger als im Vorjahr, so Oberbür­ger­meister Dirk Hilbert. Gründe waren zu Beginn des Marktes das regne­ri­sche Wetter und die Terror­angst nach den Anschlägen von Paris, so die Einschät­zung Hilberts. Montags sei sehr wenig los gewesen, meinte Händler­ver­treter Müller-Milano.Gemischte Bilanz bei HändlernBei den 233 Händlern fiel die Bilanz zum 581. Dresdner Strie­zel­markt gemischt aus: Während manche von einem Umsatz­rück­gang von etwa 20 Prozent berich­teten, sei etwa erzge­bir­gi­sche Volks­kunst auch in diesem Jahr gefragt gewesen. Das warme Wetter hat der Lust auf Glühwein & Co. kaum Abbruch getan: Bisher wurden rund 610 000 Tassen gespült. In der winter­li­chen Saison 2012 mit sechs Schnee­tagen waren es nach Angaben der Stadt 580 000 Tassen. Der Glühwein-Konsum ist mit geschätzten 122.000 Litern nur um sechs Prozent zurück­ge­gangen. Kaum DiebstähleDie Strie­zel­markt-Wache der Polizei nahm in diesem Jahr 18 Anzeigen auf, darunter 16 Diebstähle; im Vorjahr waren es 35. Einen Einbruch verzeich­nete die Polizei dann noch in der Nacht zu Mittwoch. Ein 19-jähriger Mann aus Marokko brach einen Verkaufs­stand auf. Aus dem Stand stahl er verschie­dene Lebens­mittel und verstaute diese in einem Beutel. Der Inhaber der Hütte, der sich in der Nähe aufhielt, wurde auf den Vorfall aufmerksam und schritt ein. Einbre­cher tritt Stand­be­sitzerDer Einbre­cher trat den 50-Jährigen, der daraufhin zu Boden ging. Mitar­beiter eines Sicher­heits­un­ter­neh­mens kamen dem Mann zu Hilfe. Sie konnten den Dieb bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei­be­amten festhalten. Gegen den jungen Mann wird nun wegen räube­ri­schen Diebstahls ermit­telt. Der Strie­zel­markt schließt Heilig­abend um 14.00 Uhr.