Weniger Ausbildungsverträge bei den IHK in Sachsen
In den Unternehmen der sächsischen Industrie- und Handelskammern ist die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Bei den IHK in Dresden, Chemnitz und Leipzig liegen derzeit rund 7300 abgeschlossene Verträge für das neue Ausbildungsjahr vor. Das sind mehr als 1500 weniger als im Vorjahreszeitraum, so die IHK Dresden. Noch gut 2200 Stellen warten auf den passenden Bewerber.
Grund für den Rückgang sei auch die Corona-Pandemie, erklärte Dresdens IHK-Präsident Andreas Sperl. In vielen Unternehmen sei der Auswahlprozess unterbrochen worden. Außerdem wurden viele Veranstaltung und Jobmessen abgesagt, bei denen sich Betriebe und potentielle Azubis treffen konnten.
Er ermunterte die Betriebe, das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ zu nutzen, das Hilfen von bis zu 3000 Euro je neuem Ausbildungsplatz biete. Kleine und mittelständische Betriebe bekämen die Chance, ihr Ausbildungsplatzangebot aufrechtzuerhalten, Kurzarbeit für Azubis zu vermeiden oder auch Anreize zur Übernahme im Falle einer Insolvenz zu schaffen.
