Weitere Pannen bei Ermittlungen zu Moschee-Anschlag in Cotta
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Bei den Ermittlungen zum Anschlag auf die Moschee in Dresden-Cotta hat es offenbar weitere Pannen gegeben. Wie die SZ berichtet, sei auf ein Sprenggutachten verzichtet worden, da der einzige Experte des LKA in Pension gegangen sei.
Zudem seien die zwei nicht detonierten Rohrbomben kontrolliert gesprengt worden, obwohl ein Gutachter diese noch auf Werkzeugspuren untersuchen wollte.
Bereits bei der Tatortarbeit hatte es damals Pannen gegeben, der Tatort war freigegeben worden, obwohl noch Spuren gesichert wollten. Der Prozess gegen den mutmaßlichen Bombenleger Nino K. wird sich nun wohl verzögern - ursprünglich sollte dieser Anfang April beendet werden.