Weiter Frust durch rote Ampeln an der Carolabrücke
Die vielen roten Ampeln rund um die eingestürzte Dresdner Carolabrücke sorgen bei Autofahrern weiterhin für Frust. Die Stadt arbeitet weiter mit Hochdruck an der Anpassung.
Bis Ende des Monats sollen nun endlich auch die Anlagen am Rathenauplatz und an der Steinstraße umgestellt werden. Das Ganze sei ein komplexer Prozess, heißt es aus dem Rathaus, da die Grünphasen auf den betroffenen Strecken synchronisiert sind. Die Verkehrssituation müsse deshalb überall aufwendig analysiert werden.
Nach wie vor wird an weiteren umfangreichen Anpassungen der Ampelschaltungen entlang der Umleitungsstrecken gearbeitet. „Der Prozess erfordert eine enge Abstimmung mit den Dresdner Verkehrsbetrieben sowie die Berücksichtigung aller Verkehrsteilnehmer“, sagte ein Stadtsprecher.
In der vergangenen Woche wurden die Ampelanlagen an der Güntzstraße /Pillnitzer Straße sowie am Sachsenplatz an die neue Verkehrssituation angepasst.
Des Weiteren wurden seit dem Einsturz folgende Lichtsignalanlagen eingestellt: Carolaplatz, Güntzplatz, Wiener Platz, Lenneplatz, Neustädter Markt, Bautzner/Rothenburger Straße, Georgplatz, Postplatz, Albertplatz.
Da die Ampeln für die Umprogrammierung abgeschaltet werden müssen, finden diese Arbeiten größtenteils in den Abend- und Nachtstunden statt, um den Tagesverkehr nicht zu beeinträchtigen.
