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Weinbauer trennt sich von Zulieferern

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Die Weinkel­lerei Jan Ulrich in Diesbar-Seußlitz trennt sich nach dem Fund verbo­tener Rückstände in Trauben von einem Großteil der Trauben­zu­lie­ferer. In rund 2.000 Liter Kerner sind Rückständen unerlaubter Pflan­zen­schutz­mittel nachge­wiesen worden. Der Wein gelangte nicht in den Handel. Winzer Ulrich hatte bereits im vergan­genen Jahr selbst Verun­rei­ni­gungen öffent­lich gemacht und dafür Anerken­nung erhalten. Andere Winzer schwiegen dagegen. 500.000 Liter Wein mussten damals vernichtet werden. Die Rückstände im Wein sind zwar nicht gesund­heits­ge­fähr­dend, aber verboten.