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Weihnachtsmarkt auf der Festung Königstein beginnt

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Es ist eine der spektakulärsten Weihnachtsmarkt-Locations in Deutschland: Der Tafelberg Königstein mit seiner berühmten Festung in der Nationalparkregion Sächsische Schweiz. Hier, 247 Meter über der Elbe, öffnet am 26. November nach zwei Jahren Corona-Pause an allen vier Adventswochenenden der „Historisch-romantische Weihnachtsmarkt: Königstein - ein Wintermärchen“. Es ist die 25. Auflage der erlebnisreichen Festungsweihnacht. Für das Jubiläum haben sich die Veranstalter einiges einfallen lassen.

Der Auftakt am ersten Adventswochenende erfolgt mit einer Segnung durch den Königsteiner Pfarrer Reichenbach am Samstag, 11 Uhr, und dem Stollenanschnitt am Sonntag, 11 Uhr. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer wird den Festungsstollen zusammen mit Festungsbäcker Rico Hamisch anschneiden und mit Glühwein an die Besucher verteilen. Der Erlös kommt der Feuerwehr Königstein zugute, die im vergangenen Sommer an der Bekämpfung der Waldbrände in der Sächsischen Schweiz beteiligt war. Sie nutzt die Spende für ihre Nachwuchsarbeit im Rahmen der Jugendfeuerwehr.

Der Empfang der Besucher erfolgt in diesem Jahr mit einer besonderen Licht-Klang-Installation: Unter dem Namen „SterneDom“ bringen etwa 70 Herrnhuter Sterne stimmungsvolles Licht in die von Musik erfüllte sogenannte „Dunkle Appareille“, den 60 Meter langen Gewölbeaufgang zum Festungsplateau. Das Besondere des Marktes zeigt sich schon bei den Verkaufsständen: Sie sind nach historischem Vorbild aus Holzlatten und Stoffbahnen vor Ort errichtet.

Die Händler tragen traditionelle Gewänder und führen Kunsthandwerk vor. Gulaschsuppe und Festungspunsch dampfen in großen Kupferkesseln über offenen Feuern. Die Tiere in der Weihnachtskrippe sind echt. Und selbst das Bühnenprogramm zelebriert mit Märchen und Tanz das Traditionelle und Handgemachte.