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Wegen GDL-Streik: noch weniger Züge im Regionalverkehr unterwegs

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Auftakt für den inzwi­schen 9. Lokfüh­rer­streik. Seit Dienstag 15 Uhr sind die Beschäf­tigten im Güter­ver­kehr aufge­rufen, die Arbeit nieder­zu­legen. Ab der kommenden Nacht 2 Uhr sollen auch die Züge im Fern- und Regio­nal­ver­kehr still­stehen. Ein Ende des Streiks nannte die GDL nicht.In Sachsen schaltet die Bahn wieder in den Not-Modus. Von Mittwoch an werden im Regio­nal­ver­kehr nur noch etwa zehn Prozent der Züge fahren. Das ist noch etwas weniger als beim vorhe­rigen Streik der Gewerk­schaft GDL. „Weil diesmal kein Strei­kende angekün­digt ist, müssen wir mit dem Personal haushalten und planen etwas zurück­hal­tender“, sagte dazu ein Bahnspre­cher am Dienstag in Leipzig. Auch im Fernver­kehr wird es im Südosten wieder gravie­rende Auswir­kungen geben. Die IC-Strecke Leipzig-Magde­burg wird nicht bedient, ebenso­wenig wie die Verbin­dungen zwischen Dresden und Leipzig sowie Dresden und Berlin. Zwischen Leipzig und München sowie Leipzig und Frank­furt/Main fahren nur verein­zelt ICEs.