Wasserwerk Coschütz wieder in Betrieb
Das Wasserwerk Coschütz versorgt die Dresdner seit Montag wieder mit Trinkwasser. In den vergangenen drei Monaten war das größte Werk Dresdens wegen Sanierungsarbeiten außer Betrieb. Dabei wurden unter anderem größere Rohre in die Hangleitung Coßmannsdorf eingesetzt, um den steigenden Wasserbedarf auch in Zukunft abzusichern. Außerdem wurden auch kleine Schäden und poröse Stellen im einem der Stollen behoben. Das Rohwasser fließt durch ein 20 Kilometer langes System aus Rohrleitungen und insgesamt vier Wasserstollen von der Talsperre Klingenberg zum Wasserwerk Coschütz.
Um das Wasserwerk wieder in Betrieb zu nehmen, wurde seit Mitte November das komplett entleerte Stollen- und Leitungssystem nach und nach mit Wasser befüllt. Dazu sind rund 35 Kubikterameter (Tm³) Rohwasser erforderlich. Am Montag geht das Wasserwerk schrittweise wieder in Betrieb. Die Komplette Förderleistung wird es laut DREWAG Mitte Januar wieder erreichen. 60 Prozent des Dresdner Trinkwassers kommen aus Coschütz.
