Wasserstand der Elbe sorgt für Fahrplanänderungen bei der Sächsischen Dampfschiffahrt
Da die Elbe derzeit relativ wenig Wasser führt, ändert die Sächsische Dampfschiffahrt (SDS) die Auslastung ihrer Boote. Wie uns Robert Rausch von der SDS erklärt hat, werden Passagiere umgebucht oder mehr Schiffe eingesetzt um den Tiefgang der einzelnen Schiffe zu reduzieren und Ausfälle zu vermeiden. Dies sei bereits Routine heißt es weiter. Alle Schiffe haben einen anderen Tiefgang. Wie Robert Rausch uns erklärt hat, gäbe es für jedes Schiff und jeden Wasserstand eine Übersicht, wie viel Passagiere mitfahren dürfen. Aktuell beträgt die Tiefe der Fahrrinne vom Alberthafen Flussaufwärts 111 cm, hat uns Carsten Wild vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Dresden gesagt. Das sei noch nicht kritisch. Anders wie bei Hochwasser, gibt es auch keine Begrenzung des "schiffbaren" Wasserstandes, ab dem der Verkehr eingestellt wird. Jeder Binnenschiffer entscheidet anhand des Wasserstandes selbst, ob er fährt oder nicht, heißt es weiter. Bei sinkendem Wasserstand in der Fahrrinne wird die Fahrt für den Güterverkehr aber zunehmend unrentabel. Da die Frachtschiffe nicht mehr voll beladen werden können. Hier stehen alle Tiefen für die Fahrrinne.