• Wafer mit mehreren Mikrochips im Frauenhofer-Institut (Foto: Redaktion)

Wassereinbruch im Fraunhofer-Institut an der Maria-Reiche-Straße kostet zehntausende Euro

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Das Fraunhofer-Institut im Dresdner Norden kämpft kurz vor der Langen Nacht der Wissenschaften noch mit der Beseitigung eines Wasserschadens in einem seinem wichtigsten Räume, dem Reinraum. In diesem werden empfindliche Chips und Mikrochips hergestellt. Vor einigen Tagen hatten die Wassermassen beim Gewitter durch das Dach gedrückt. Zwei Tage konnte dort nicht weitergearbeitet werden.


Normalerweise ist dieser Raum hermetisch abgeriegelt und wird klimatisch überprüft. Kein Staubkorn darf in der Luft sein, während die empfindlichen Module gebaut werden. Laut Hubert Lakner vom Fraunhofer-Institut für photonische Mikrosysteme ist ein Schaden von mehreren Zehntausend Euro entstanden.
Die Aufräumarbeiten sind mittlerweile abgeschlossen. Aktuell wird der Boden neu versiegelt, damit bis Freitag alles fertig ist.

Um den Reinraum führt ein gläserner Besuchergang, der einen unverstellten Blick in den Forschungs- und Produktionsraum bietet. Bei der langen Nacht der Wissenschaften sollen die Besucher diesen auch wieder ohne Probleme nutzen können.